Projekte
Sinnvolle Restaurierungen im Schloss umsetzen
Sinnvolle Restaurierungen im Schloss umsetzen
TKB-PS-Projekt
Sanierungsetappe 3, seit 2013 bis 2026/2027
Eine Wolke mit 133 Millionen Punkten
Bauforschung der ETH Zürich, 2025
Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich brachte dem Wasserschloss Hagenwil grosses Interesse entgegen. Besonders das Dachwerk des östlichen und nördlichen Palas sowie des Bergfrieds hat es den ETH-Forschern angetan. Auf Anregung der kantonalen Denkmalpflege führte der Lehrstuhl für Bauforschung und Konstruktionsgeschichte unter der Leitung von Professor Stefan Holzer an diesen Teilen der Anlage eine bauhistorische Untersuchung durch, die bis Ende August 2025 abgeschlossen wurde.
Die ETH erstellte sowohl innen wie auch aussen mit grossem Aufwand ein digitales 3D-Modell des Gebäudes. Dieses dient dem Verein als Grundlage, für die statischen Beurteilungen, welche weiteren baulichen Interventionen vorzunehmen seien.
Zeitungsbericht: Thurgauer_Zeitung_20250205_Seite_19.pdf
Schlosshof, Restaurant und Wehrgang
Sanierungsetappe 2, realisiert 2020/2021
Die bei den Untersuchungen und der Arbeiten der 1. Etappe zu Tage getretenen Schäden haben sich mit jeder geöffneten Verschalung als gravierender erwiesen. Tiefgreifende Massnahmen künden sich an
Der Verein stellte fest, dass diese neue Situation den bisherigen gesetzten Rahmen sprengt. Man musste die Denkmalpflege intensiv miteinbeziehen. Die Kosten und ihre Verteilung mussten neu berechnet werden. Für die neue Situation muss der vorgesehene Baubeginn der 2. Etappe um ein Jahr auf den 1. Januar 2020 verschoben werden. 2019 diene der Planung.
In nur 7 Monaten Bauzeit konnte das Werk dem Betreiber wieder übergeben werden.
Abschlussbericht:WasserschlossHagenwilAbschlussbericht-2.-Etappe-2021-05-24.pdf
Westen des Schlosshofs
Sanierungsetappe 1, realisiert 2017/2018
Im Hof des Wasserschlosses Hagenwil treffen Gebäudeteile aus verschiedenen Epochen zusammen. Manche Räume und Winkel liegen im Dornröschenschlaf. Was nicht genutzt wird, droht zu zerfallen, und die baulichen Improvisationen und Reparaturen aus vielen Jahrzehnten machen sich in einer mangelhaften Statik bemerkbar.
Der Schlosshof ist Empfangsraum, er weckt Erwartungen. Historisch Interessierte fühlen sich angezogen oder desinteressiert, je nachdem wie mit dem Denkmal umgegangen wird. Ziel der Sanierung ist darum: 'erhalten, präsentieren, einladen'
Der Vorstand hat das Projekt anlässlich der Jahresversammlung 2012 vorgestellt.
Spatenstich am 27. Oktober 2017
Im Sommer 2018 konnte die 1. Etappe unseres Projektes erfolgreich abgeschlossen werden. Die Anhebung des Wehrgangs war geglückt. Die Schieflage gegen den Innenhof hatte vorher bis zu 40 cm betragen. Nun konnte der Fussboden wieder begangen werden. Die 1. Etappe diente der Erprobung des Vorgehens. Die diversen Abklärungen der Experten für das Projekt lagen vor und die Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege war sehr gut.
Grossmutterstübli
2012 realisiert
Der Vorstand hat an der Jahresversammung vom 20. Mai 2010 das Projekt 'Grossmutterstübli' vorgestellt. Nach der Genehmigung durch die kant. Denkmalpflege wurde das Projekt 'Grossmutterstübli' vom Vorstand freigegeben und im Verlaufe der Jahre 2010 bis 2012 realisiert.